Rahmenbedingung für Notbetreuung

Rahmenbedingungen für Notbetreuung von Personen, deren Eltern in kritischen (also gesellschaftlich besonders wichtigen) Infrastrukturen arbeiten

Falls das Bayer. Staatsministerium nichts anderes verfügt, stellen wir im Schul- und Tagesstättenbereich eine Notbetreuung. Auch für jugendliche und erwachsene betreute Werkstattmitarbeiter/innen wird bei Bedarf eine derartige Notbetreuung bereitgestellt. Dies gilt nur für Eltern und Angehörige, wenn sie alleinerziehend sind, in kritischen Infratrukturen / systemrelevanten Bereichen arbeiten oder wenn beide Elternteile einen derartigen Arbeitsplatz haben. Zu diesen Bereichen zählen insbesondere Kliniken, Kranken- und Altenpflege sowie Behindertenhilfe, Polizei, Berufsfeuerwehr, THW, Berufssanitäter sowie Einrichtungen zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur,  Lebensmittelgewerbe und zentrale Stellen von Staat und Justiz. Wir bitten, falls Sie zu dieser Personengruppe gehören sollten, wie oben genannt, sich bei Bedarf mit der Förderschule/SVE oder der Tagesstätte bzw. der Förderstätte oder Werkstatt in Verbindung zu setzen, um die Betreuung gemeinsam in die Wege zu leiten.

Für eine Notbetreuung gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die zu betreuende Person weist keine Krankheitssymptome auf,
  • die zu betreuende Person war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und der zu Betreuende weist keine Krankheitssymptome auf,
  • die zu betreuende Person hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert-Koch-Institut (RK) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (hier tagesaktuell abrufbar), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und er zeigt keine Krankheitssymptome.